Wieder 0:0: FCK verpasst Derbysieg gegen Karlsruhe
Aktualisiert: 25. Aug.

Foto: 1. FC Kaiserslautern
Der 1. FC Kaiserslautern wartet auch nach dem zweiten Spieltag der neuen Zweitliga-Saison auf den ersten Treffer. Beim Heimauftakt gegen den Karlsruher SC trennten sich die Roten Teufel vor ausverkauftem Haus mit 0:0. Während der FCK vor der Pause über weite Strecken den besseren Eindruck machte, geriet die Mannschaft von Torsten Lieberknecht im zweiten Durchgang zunehmend unter Druck. Am Ende war es vor allem Julian Krahl zu verdanken, dass zumindest ein Punkt auf dem Betzenberg blieb.
Lieberknecht vertraute dabei derselben Startelf, die bereits beim torlosen Saisonauftakt in Wolfsburg begonnen hatte. Auch der KSC ging personell unverändert in das Südwestderby.
FCK beginnt engagiert
Von der ersten Minute an war zu spüren, welche Bedeutung in diesem Duell steckt. Viele Zweikämpfe, kleinere Provokationen und einige Wortgefechte sorgten früh für Derby-Atmosphäre.
Fußballerisch erwischte der FCK den besseren Start. Die Lautrer hatten zunächst mehr Ballbesitz und versuchten, Karlsruhe früh unter Druck zu setzen. Die ganz großen Chancen blieben jedoch aus. Die beste Gelegenheit entstand nach einem Zusammenspiel von Naatan Skyttä und Mergim Berisha, der Ball landete allerdings nur am Außennetz.
Mit zunehmender Spielzeit fand der KSC besser in die Partie. Nach einer Trinkpause wurde das Spiel ausgeglichener und zugleich hitziger. Bitter für die Roten Teufel: Skyttä musste noch vor der Halbzeit verletzt ausgewechselt werden. Für ihn kam Ibrahim Kanaté.
Karlsruhe übernimmt nach der Pause
Direkt nach Wiederbeginn hatte der FCK noch eine gute Möglichkeit. Marlon Ritter setzte Kanaté mit einem starken Zuspiel in Szene, der Neuzugang konnte den Ball zunächst aber nicht sauber verarbeiten und scheiterte anschließend aus spitzem Winkel.
Danach verlagerte sich das Geschehen zunehmend in die Lautrer Hälfte. Karlsruhe störte den Spielaufbau des FCK früh und setzte die Hausherren immer stärker unter Druck.
In dieser Phase rückte Julian Krahl in den Mittelpunkt. Der FCK-Keeper parierte unter anderem gegen Christoph Kobald und Marvin Wanitzek und verhinderte damit den Rückstand. Besonders ungewöhnlich wurde es, als sogar KSC-Torhüter Hans Christian Bernat mit einem weit geschlagenen Freistoß für Gefahr sorgte. Krahl reagierte aufmerksam und lenkte den Ball über die Latte.
Zweites Spiel, zweites 0:0
In der Schlussphase konnte sich der FCK wieder etwas befreien, ohne selbst noch einmal entscheidend vor das Karlsruher Tor zu kommen. So blieb es nach 90 Minuten beim torlosen Remis.
Damit zeigen sich nach zwei Spieltagen zwei Seiten des Lautrer Saisonstarts. Defensiv steht die Mannschaft stabil und hat noch keinen Gegentreffer kassiert. Gleichzeitig wartet der FCK nach 180 Ligaminuten weiterhin auf das erste eigene Tor.
Viel Zeit zum Grübeln bleibt allerdings nicht. Bereits am Freitag wartet das nächste Derby: In der ersten Runde des DFB-Pokals gastieren die Roten Teufel beim Waldhof Mannheim.
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