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Kanaté erlöst den FCK: Derbysieg in letzter Minute der Verlängerung

21. Aug.
2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 31. Aug.


Der 1. FC Kaiserslautern hat sich in einem dramatischen Pokalderby bei Waldhof Mannheim mit 1:0 nach Verlängerung durchgesetzt und steht damit in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Den entscheidenden Treffer erzielte Ibrahim Kanaté in der 120. Minute. Überschattet wurde die Partie von schweren Ausschreitungen und mehreren Unterbrechungen.


Torsten Lieberknecht musste seine Startelf gegenüber dem 0:0 gegen Karlsruhe auf zwei Positionen verändern. Simon Asta fehlte angeschlagen, Naatan Skyttä aufgrund seiner Knieverletzung. Für sie rückten Paul Joly und Thierry Tazemeta in die Anfangsformation.


FCK mit mehr Spielkontrolle


Schon kurz nach dem Anpfiff musste die Partie erstmals unterbrochen werden, weil dichter Rauch über dem Spielfeld lag. Nach der Fortsetzung übernahm der FCK zunächst mehr Kontrolle, die erste große Chance gehörte jedoch Mannheim. Julian Krahl verhinderte gegen Ertan Asallari den frühen Rückstand.


Auch in der Folge hatten die Roten Teufel mehr vom Spiel, ohne zunächst zwingend zu werden. Kurz vor der Pause erhöhte der FCK dann den Druck: Tazemeta traf den Pfosten, wenig später scheiterte Mergim Berisha per Kopf am Mannheimer Schlussmann.

Torlos ging es in die Halbzeit.


Mannheim wird stärker


Nach dem Seitenwechsel kamen zunächst die Gastgeber besser ins Spiel. Krahl und die Lautrer Defensive waren mehrfach gefordert, Jacob Rasmussen musste nach einer Ecke sogar in höchster Not klären.

Die beste Mannheimer Gelegenheit hatte Gonçalo Gregório, der nur den Pfosten traf. Auch Vincent Thill scheiterte später am aufmerksamen Krahl.


Der FCK tat sich offensiv schwer, bekam mit der Einwechslung von Ibrahim Kanaté aber zunehmend mehr Tempo ins eigene Spiel. Der Neuzugang sorgte bei mehreren Umschaltsituationen für Gefahr und sollte später noch zur entscheidenden Figur werden.


Ausschreitungen sorgen für lange Pause


Nach 90 Minuten stand es weiterhin 0:0. Bevor die Verlängerung beginnen konnte, eskalierte die Situation allerdings zunächst auf dem Platz und anschließend auf den Rängen.

Nach einer Rudelbildung kam es zu massiven Ausschreitungen, weshalb die Partie für rund 30 Minuten unterbrochen werden musste. Erst danach konnte das Derby fortgesetzt werden.


Kanaté sorgt für die Entscheidung


In der Verlängerung wurde der FCK mit zunehmender Spieldauer gefährlicher. Fabian Kunze scheiterte per Kopf an einer Rettungsaktion auf der Linie, wenig später hatte auch Kanaté die Führung auf dem Fuß.

Als bereits vieles auf ein Elfmeterschießen hindeutete, fiel doch noch die Entscheidung.

In der 120. Minute kombinierte sich Kanaté per Doppelpass mit Alex Murphy bis an den Strafraum und schlenzte den Ball anschließend sehenswert in den Winkel.

Der späte Treffer bedeutete das 1:0 und sorgte für großen Jubel im Lautrer Lager. Waldhof bekam durch Ex-FCK-Stürmer Terrence Boyd noch eine letzte Chance, verpasste den Ausgleich jedoch knapp.


Damit zieht der FCK nach einem intensiven und lange offenen Derby in die zweite Runde des DFB-Pokals ein. Spielerisch war längst nicht alles überzeugend, doch am Ende zählen vor allem der Derbysieg und das Weiterkommen.




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